Kiwis über Kiwis 04 – Flug und Visum

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Ich entschied mich für ein sogenanntes Open-Return-Ticket, bei dem der Rückflug vorab gezahlt und später eingebucht wird. Auf diese Weise musste ich mir keine Gedanken um Geld für den Rückflug machen, allerdings hat diese Variante auch Nachteile und im Nachhinein bereue ich meine Entscheidung.

Vorteile eines Open-Return-Tickets

Ein klarer Vorteil dieses Tickets ist, dass der Rückflug sicher ist und kein Geld zurückgelegt werden muss. Zudem ändert sich der Preis im Nachhinein nicht, sodass in der Hochsaison andere eventuell mehr für Ihren Flug zahlen müssen. Viele Airlines bieten auch an, den Rückflug von einer Auswahl an Städten und Ländern zu starten, sodass die eigenen Reisepläne flexibel bleiben können. Ich hätte beispielsweise nicht nur von Auckland, der Hauptstadt Neuseelands, die Heimreise antreten können. Ein Rückflug wäre auch von Sidney, Melbourne oder Perth aus möglich gewesen. Einem kurzen Abstecher nach Australien hätte somit nichts im Wege gestanden.

Nachteile eines Open-Return-Tickets

Erst im Laufe der letzten Monate und besonders am Ende meiner Reise zeichneten sich jedoch die Nachteile deutlicher ab und heute würde ich bei der Wahl meines Flugtickets anders entscheiden. Je nach Airline sind die Flugscheine meist auf einen Zeitraum von zwölf Monaten beschränkt. Das bedeutet, dass der oder die Reisende vor Ablauf dieser Frist wieder deutschen Boden unter den Füßen haben muss, sonst verfällt das Ticket. Bei Interesse an einer Verlängerung des Auslandsaufenthaltes über ein Jahr hinaus besteht demnach keine Möglichkeit, Geld zurückzubekommen. Die Flexibilität hält sich also in Grenzen, wozu auch der feste Preis beiträgt. Günstigere Angebote können nicht genutzt werden, obwohl die Flugkosten stark schwanken, teilweise bis zu 50 Prozent.

Wofür ihr euch auch entscheidet, jede Variante hat ihre Vor- und Nachtteile. Nach acht Monaten Reisen würde ich jedoch Flexibilität und Freiheit der Sicherheit fast immer vorziehen. Für das Open-Return-Ticket habe ich insgesamt 1500€ gezahlt, inklusive mehrtägigem Zwischenstopp in Hongkong auf der Rückreise und einer Reiserücktrittsversicherung, die bei einer weltweiten Pandemie aufgrund „höherer Macht“ leider nicht greift – aber dazu später mehr.

Das Visum

Um über einen längeren Zeitraum in einem anderen Land leben und arbeiten zu können, wird ein entsprechendes Visum benötigt, dessen kostenpflichtige Beantragung online stattfindet. Dazu gibt es nicht wirklich viel zu berichten. Der Antrag wird auf der Internetseite der Neuseeländischen Einwanderungsbehörde ausgefüllt und kostet etwa 150€. Sollten alle Angaben korrekt sein und keine Vorstrafen vorliegen, dürfte eigentlich nichts schiefgehen.

Sonja

Sonja

Seit der Gründung im Jahr 2017 dabei, verließ uns Sonja leider nach ihrem Abi 2019. Im Herzen ist sie natürlich trotzdem noch immer dabei. :)

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