Wie wir mit fairer Kleidung die Welt gerechter machen können

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Wir kennen das Problem alle: Angezogen durch schöne Werbung, wandern einige Teile der bekannten günstigen Modemarken in unseren Einkaufswagen und werden nach ein paar Monaten wieder entsorgt. Dabei machen wir uns viel zu selten Gedanken um die Auswirkungen dieses Konsums und die eigentliche Herkunft unserer Klamotten.Wer näht mein Shirt? Entsteht durch meine Jeans schmutziges Trinkwasser? Wie wenig verdienen die Arbeiter:innen, wenn mein Shirt nur 5€ kostet? Und was kann ich gegen die Missstände in der Kleidungsindustrie tun?

Beginnen wir erst mal mit dem Finden einer Definition, was faire Kleidung ausmacht. Marken können ihre Kleidung als fair bezeichnen, wenn die Arbeiter:innen den jeweiligen Mindestlohn bekommen und keine Kinderarbeit herrscht.

In vielen Niedriglohnländern schuften die Arbeiter:innen oft stundenlang ohne Pause und verdienen nicht den gerechten Mindestlohn. Oftmals nähen auch Kinder in den großen Fabriken,ohne ausreichend Versorgung durch Nahrung und sauberes Trinkwasser.

Außerdem ist in vielen Ländern Kinderarbeit nicht verboten, da viele Familien dringend auf den Lohn ihrer Kinder angewiesen sind.

Diese Faktoren gehen gegen die Menschenrechte. Doch nur so werden dauerhaft günstige Preise in der Modeindustrie gesichert, auf Kosten anderer Menschenleben. Das sollten wir uns beim Kauf vor Augen führen und uns fragen, ob dieses Kleidungsstück wirklich notwendig ist.

Hersteller fairer Kleidung legen Wert auf sichere Arbeitsbedingungen, sodass die Gesundheit der Menschen nicht beeinträchtigt wird und sie den Mindestlohn des jeweiligen Landes verdienen.

Aber nicht nur die Arbeitsbedingungen sind entscheidend für die Zertifizierung von fairer Kleidung. Auch dass die hergestellte Kleidung kein Trinkwasser verschmutzt, keine schädlichen Stoffe bei der Verarbeitung verwendet werden und andere Faktoren spielen eine Rolle.

Viele Firmen, die faire Kleidung produzieren, gründen eigene Nähereien, um ihren Mitarbeiter:innen faire Löhne zu zahlen und für eine angemessene Versorgung zu sorgen. Falls du beim nächsten Kauf darauf achten möchtest faire Kleidung zu kaufen, kannst du auf folgende Sigel achten. Nur so gehst du sicher, dass deine Kleidung fair und umweltfreundlich hergestellt wurde.

An diesen Logos erkennt man faire Kleidung:

Wenn man noch etwas für die Umwelt tun möchte, gibt es z.B. Vinted. Auf dieser Plattform kann man seine eigene Kleidung verkaufen und damit Geld verdienen, aber auch die Kleidung anderer Menschen kaufen. Vinted kann man über Google als auch in der App nutzen.

Achtet ihr auf faire Kleidung? Schreibt eure Erfahrungen in die Kommentare.

Beitragsbild: Kleiderbügel Kleidung Einkaufen – Kostenloses Foto auf Pixabay

https://fair-einkaufen.com/media/image/b4/e8/ac/fairtrade-kleidung-siegel-ueberblick.png

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